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Die europäischen Kriege im Zeitalter Napoleons brachten mit ihren Armeen und Schlachten auch das Problem der Kriegsgefangenschaft mit sich. In den Jahren von 1805 bis 1815 gerieten hunderttausende von Soldaten und Nichtkombattanten in die Hand des Feindes.Der Autor untersucht die Geschichte der Kriegsgefangenen jener epochalen Umbruchzeit. Im Fokus der Studie stehen dabei die theoretischen Konditionen sowie praktischen Bedingungen, denen Soldaten, Zivilisten, Frauen und Kinder unterworfen waren.
Wie wurde in Frankreich im langen 19. Jahrhundert an Napoleon Bonaparte (1769-1821) und die von ihm geprägte Epoche von Konsulat und Kaiserreich erinnert? In einem emotional aufgeladenen Diskurs setzten sich die Franzosen mit dem Leben und Wirken Napoleons auseinander und suchten nach Antworten auf die brennenden zeitgeschichtlichen Fragen. Am Beispiel ausgewählter Memoiren ehemaliger Zeitgenossen geht die Autorin dem Ursprung des bis heute gespaltenen Umgangs mit der Erinnerung an diesen Abschnitt der französischen Geschichte nach und nimmt die von verschiedenen Ansprüchen und Bedürfnissen geprägten Erinnerungskulturen in den jeweiligen Gegenwarten dieses bewegten Säkulums in den Blick.Dabei wird die Wirkungsweise von Memoiren als erinnerungskulturelles Medium analysiert und nach dem Beitrag ihrer Verfasser zur Durchsetzung bestimmter Erinnerungskonstruktionen gefragt.
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