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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Betrachtet man die heutige Gesellschaft Europas, so lässt sich eine Binarität der Geschlechter feststellen, welche dem Alltagsdenken der Menschen zufolge auf den natürlich vorgegebenen dichotomen biologischen Gegebenheiten gründet. Alle Individuen westlicher Kulturen werden von Geburt an aufgrund ihrer primären Geschlechtsmerkmale in zwei Geschlechter unterschieden und gehören resultierend ihr Leben lang entweder der Kategorie der Frau oder der Kategorie des Mannes an. Diese selbstverständliche binäre Differenzierung, die ihren Ursprung in der Biologie findet, die es wiederum als ultimative Wahrheit anzusehen gilt, soll in dieser Arbeit in Frage gestellt werden. Es soll stattdessen aufgezeigt werden, dass die Geschlechtszugehörigkeit von den Gesellschaftsmitgliedern selbst konstruiert wird. Herangezogen werden dazu unter anderem zwei Phänomene, die die Grundüberzeugung der europäischen Gesellschaft herausfordern; die Intersexualität und die Transsexualität, wobei letztere sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts in den westlichen Kulturen etablieren konnte (vgl. Hirschauer 1993: 9). Obwohl in westlichen Gesellschaften die Theorie der Zweigeschlechtlichkeit, also eine biologisch fundierte, dichotome Unterscheidung von Mann und Frau, fest in ihrem Alltagsdenken verankert ist, soll in dieser Arbeit anhand des Hermaphroditismus und einer Transsexuellen-Studie gezeigt werden, dass die binäre Differenzierung von Geschlecht sowie das Geschlecht selbst lediglich ein soziales Konstrukt der Gesellschaft ist.Thematisiert werden: die Alltagstheorie der Zweigeschlechtlichkeit, die konstruktivistische Sichtweise der sozialen Konstruktion von Geschlecht, das Verhältnis von Biologie und Kultur bei der Geschlechterdifferenzierung, das Konzept des "doing gender", Beispiele der Inter- und Transsexualität und die Handhabung dessen in anderen Kulturen, die Aneignung von Geschlecht sowie die Omnirelevanz des Geschlechts.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Universität Koblenz-Landau (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Filmanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: In der folgenden Arbeit wird die Funktion von Filmmusik, genauer des auditiven Filmraumes, am Beispiel ¿Der Herr der Ringe¿ untersucht. ¿Während wir den Film sehen, saugen wir die Bilder wohl in uns auf, neigen aber als Zuschauer und Kritiker dazu, ihre Gestalt kaum wahrzunehmen, und erinnern uns auch später nicht sonderlich stark an sie. Es scheint vielmehr so, als würden wir durch die Bilder hindurch die Geschichte sehen¿ (Bordwell 1997, 17). Vermutlich ist es gerade diese Auffassung, die Bordwell davon abgehalten hat, in seinem Buch ¿Narration in the Fiction Film¿ (1985) auf die Funktion von Filmmusik einzugehen. Zwar schreibt er über den Sonic Space, der für ihn aber nur aus Geräuschen und Sprache konstituiert wird.Auch im ¿Lexikon der Raumphilosophie¿ werden unter den Einträgen Klang- und Hörraum nur die Attribute des Raums vermittelt, die den Klang eines Musikstücks verändern können oder wie der Raum die Musik transportieren kann. Der auditive Raum ist durch das Ohr vermittelter Raumeindruck. Von Fischer meint aber ähnlich wie Bordwell den Raumeindruck, der entsteht, wenn der Mensch auf Grund von Sprache oder Geräuschen die Quelle selbiger ausmachen kann und dadurch einen Eindruck des Raumes bekommt.Doch ließe sich der auditive Raum auch in der Weise definieren, in der er dazu in der Lage ist, einen Raum zu charakterisieren, symbolisieren und darzustellen. Die Musik ist, insbesondere im Film, eine eigenständige Mitteilungsebene, die stark mit den Handlungssträngen, Figuren und Objekten verbunden ist und durch ebendiese Verbindung auch den Filmraum auditiv darstellen kann. Ein Beispiel hierfür stellt die Trilogie ¿Der Herr der Ringe¿ zur Verfügung. Mit über zehn Stunden musikalischem Material, von dem vieles als Leitmotiv konzipiert wurde, stellt ¿Der Herr der Ringe¿ ein gutes Ausgangmaterial bereit, um den Filmraum näher zu untersuchen und zu prüfen, inwiefern diese durch die Filmmusik geprägt werden.Dazu muss zunächst der Begriff des Raums näher erläutert werden, da dieser mit vielen Bedeutungsebenen belegt ist und die Nutzung des Begriffs nicht mehr eindeutig ist. Zudem ist eine Theorie zur Filmraumkonstruktion nötig, die von David Bordwell in ¿Narration in the Fiction Film¿ stark an die Wahrnehmungspsychologie angelehnt ist, was für diese Arbeit sinnvoll ist, um die perzeptiven und kognitiven Vorgänge des Rezipienten während des Filmsehens besser beschreiben zu können.
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