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Die vorliegende Untersuchung umfaßt eine Bibliografie zur Architektursoziologie im 20. Jahrhundert. Einführend wird der Gegenstandsbereich erörtert, und anhand von Beispielen architektursoziologischer Forschungen inhaltliche und methodische Strukturierungskategorien dargestellt. Die Arbeit gliedert sich, ausgehend von dem vorhandenen Material und der Forschungsmethodik, in folgende Bereiche: 1. Architektursoziologische Theoriebildungen und soziologische Untersuchungen über Gebäude, 2. Soziologische Untersuchungen über den Architektenberuf, 3. Untersuchungen über Machtverhältnisse von Männern und Frauen und deren räumlichen Ausdruck, 4. Sozialgeschichtliche Aspekte der Baugeschichte, 5. Sozialpsychologische Aspekte der Architekturforschung, 6. Untersuchungen über Baupolitik und deren räumliche Auswirkungen, 7. Untersuchungen zum Sozialverhalten im Wohnumfeld.
Der in den für Volksschüler herausgegebenen Lesebüchern des 19. und 20. Jahrhunderts feststellbare jeweilige literarische Kanon ist starken Wandlungen unterzogen, zeigt aber auch eine gewisse Beständigkeit in seinen Wesenszügen. Nach der Darstellung der Gesichtspunkte für das Entstehen des literarischen Lesebuchs werden die Lesestoffe in den deutschen Volksschullesebüchern von den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges untersucht. Die sichtbar werdenden gemeinsamen Linien gehen mit dem NS-Lesebuch und den Lesebüchern nach 1945 mehr und mehr verloren. Die den vorherigen Lesestoffen eigentümlichen Stilmerkmale, durch die eine tatsächliche oder scheinbare «Kindertümlichkeit» erreicht wird, und die so gestalteten moralischen, religiösen, vaterländischen oder allgemein menschlichen Inhalte und die in ihnen dichterisch gestalteten «Urbilder» und Vorbilder werden in ihrer Wiederkehr oder in ihren Wandlungen benannt und gedeutet.
Die Bauleistungsversicherung ist ein für die Versicherungswirtschaft wichtiger Zweig der technischen Versicherungen. Aus juristischer Sicht stellen sich eine Vielzahl interessanter und zum Teil noch nicht befriedigend geklärter Einzelprobleme. Die vorliegende Arbeit versucht, einen möglichst umfassenden Überblick zu geben und dabei sowohl versicherungsdogmatische als auch für die Praxis relevante Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Frage, inwieweit das AGB-Gesetz den Deckungsschutz der Bauleistungsversicherung beeinflußt.
Kaum ein alttestamentliches Buch hat in der theologischen Forschung eine so lebhafte Diskussion um sein Verständnis ausgelöst wie das Buch Hiob. Daß sich trotz dieser interpretatorischen Schwierigkeiten das Interesse der Literatur an der Gestalt und am Stoff des Hiob-Buches entzündet hat, bekundet eine Vielzahl von Titeln in der Literaturgeschichte. Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, die literarische Rezeption, ausgehend vom frühen 18. Jahrhundert, darzustellen und die zuweilen starken Abweichungen in dieser Entwicklung zu beleuchten und zu erklären. Dabei stehen nicht nur Klassiker wie Goethe und Heine im Mittelpunkt, sondern auch periphere Schriftsteller sowie die Zeugnisse aus der Bildenden Kunst, der ein ausführlicher Anhang gewidmet ist.
Die Studie befasst sich erstmals mit dem Zusammenhang von Stadt und Vergnügen in München. Sie untersucht dazu den Beginn der Varietéunterhaltung in den 1870er Jahren und skizziert eine neue urbane Topographie des Vergnügens um 1900. Vor dem Hintergrund der rasant wachsenden Stadt wird beschrieben, wie sich an Stelle der geschliffenen Stadtmauer eine urbane Vergnügungsmeile entwickelte. Im Fokus stehen Varietés und Singspielhallen rund um die Sonnenstraße. Anhand der Rolle der Münchner Volkssänger wird der Frage nachgegangen, auf welche Art sich diese Vergnügungsräume als moderne Orte zur Vergewisserung urbaner Identität erwiesen. Quellenbasiert beleuchtet die kultur- und stadthistorische Arbeit zudem die Praktiken der verschiedenen Akteure vor allem am Beispiel des Varietés «Kil's Kolosseum». Das Etablissement wird einer neuen städtischen kommerziellen Populärkultur zugeordnet, die von jungen Frauen und Männern verschiedener Klassen gleichzeitig konsumiert und gestaltet wurde, ohne dass jedoch gesellschaftliche Unterschiede dadurch verschwanden.
In den letzten Jahren sind wiederholt Richter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten, weil sie zu politischen und rechtlichen Themen kritisch Stellung genommen haben. Die vorliegende Arbeit behandelt die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen diese lebhaft umstrittenen Meinungsäußerungen die Richterablehnung wegen Besorgnis der Befangenheit rechtfertigen. Dabei werden der Zweck und der verfassungsrechtliche Standort des Ablehnungsrechts ebenso verdeutlicht wie die zentralen Begriffsmerkmale der Befangenheitsnormen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Verhältnis zwischen prozessualem Ablehnungsrecht und dienstrechtlicher Zurückhaltungspflicht gemäß 39 DRiG. Die Ablehnung von Richtern des Bundesverfassungsgerichts wird gesondert untersucht.
Der bayerische Herzog Albrecht IV. von Bayern-München (1447-1508) hat Bayern in seiner Regierungszeit von 1465 bis zu seinem Tod entscheidend geprägt. Sein größtes Verdienst war dabei die Wiedervereinigung der beiden bayerischen Teilherzogtümer Ober- und Niederbayern. Die Idee vom "Haus Bayern" und das große Interesse an der Dynastie sind wichtige Elemente bei der Betrachtung dieses Herzogs. Zur Wahrung der Bedeutung der wittelsbachischen Dynastie konstruierte er ein diffiziles Geflecht von persönlichen Beziehungen, das Rückwirkungen auf andere Politikfelder haben konnte. Vor allem seine Kinder stellten zu einem beträchtlichen Teil eine Art "Dispositionsmasse" dar, mittels derer reichspolitische Entscheidungen und Vorgänge beeinflusst werden sollten. Neben der Entwicklung der Eheabsprachen und dem tatsächlichen Ablauf der Heirat sowie den Verhandlungen bezüglich kirchlicher Stellen wird der Einfluss auf die Gestaltung des spätmittelalterlichen-frühneuzeitlichen Herrschaftssystems in Bayern analysiert.
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