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Fehlende Transparenz fuhrt zu einer niedrigeren Bewertung und hoheren Finanzierun- kosten am Kapitalmarkt. Unternehmen sind deshalb vielfach dazu ubergegangen, neben der gesetzlich geforderten externen Publizitat weitere Informationen zur Verfugung zu stellen. Zentrale Formen einer solchen freiwilligen Kommunikation sind zusatzliche Berichtselemente in den Geschaftsberichten (Voluntary Disclosure), der Verzicht auf eine rechtlich zulassige Bilanzpolitik (Accounting Quality) und die personliche Kommunika- on mit institutionellen Investoren und Finanzanalysten (Personal Communication). Die vorliegende Arbeit entwickelt zunachst mit groer Sorgfalt einen eigenstandigen Index zur Operationalisierung des Voluntary Disclosure. Die Accounting Quality wird modellbasiert ermittelt und ebenfalls zu einem Index verdichtet. Anschlieend werden verschiedene Proxies fur die personliche Kommunikation abgewogen. Dann wird der Einfluss von Voluntary Disclosure, Accounting Quality und Personal Communication auf die Bewertung geschatzt. Soweit ersichtlich ist die vorliegende empirische Untersuchung auch international die erste, die alle drei Elemente der freiwilligen Kommunikation sim- tan betrachtet. Hierdurch gelingt es dem Verfasser, vor allem die uberragende Bedeutung der personlichen Kommunikation und das Zusammenwirken der Kommunikationsformen herauszuarbeiten. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die freiwillige Kommunikation die Bewertung bzw. die Kapitalkosten signifikant beeinflussen kann. Sollten Elemente der freiwilligen Kommunikation vor diesem Hintergrund aufgegriffen und verpflichtend gemacht werden? Der Verfasser zeigt uberzeugend, dass das Interesse an der freiwilligen Kommunikation in Branchen mit ausgepragten Informationsasymmetrien besonders hoch ist. Wenn aber Konkurrenzeffekte drohen, kann eine freiwillige Kommunikation auch nachteilig sein. Eine Regulierung, welche Elemente der freiwilligen Publizitat verpflichtend macht, ist daher abzulehnen. Die Arbeit gibt wichtige Impulse fur die weitere Forschung zur freiwilligen Publizitat.
Die Entwicklung von Bilanzierungsmoglichkeiten und das Aufzeigen von Wahlrechten, durch die Unternehmen ihre Vermogens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen konnen, stellen einen Schwerpunkt des Werks dar. Strategien und praxisnahe Handlungsoptionen im Umgang mit Emissionsrechten erganzen es.
Kurz und pragnant bringt Ihnen das vorliegende Werk die prufungsrelevanten, in zahlreichen Lehrveranstaltungen behandelten und diskutierten Stoffinhalte der Volkswirtschaftslehre wieder konkret ins Gedachtnis. Der Textteil fordert mit seinen zahlreichen Tabellen, Grafiken und Ubersichten ein schnelles und dennoch umfassendes Verstandnis. Die hauptsachlich am Ende eines jeden Kapitels zu findenden Kurz- und Musteraufgaben sind der gangigen Prufungspraxis entnommen und decken somit das notwendige Prufungswissen ab. Daruber hinaus stellt Ihnen ein das Werk begleitender Online-Service die Losungen kostenlos zur Verfugung. Fur die Neuauflage wurde das Zahlenmaterial in den Abschnitten uber die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) und die Europaische Zentralbank (EZB) grundlegend aktualisiert.
Seit mehr als funfzehn Jahren begleitet unser Berater- und Trainerteam F- rungskrafte aus Wirtschaft, Politik, Schule und Verwaltung. Wahrend dieser Zeit beobachten wir mit Unbehagen, dass die Fachliteratur gleichsam exp- diert ist. Der Leser durstet scheinbar nach nutzlichen Orientierungspunkten und droht in der Informationsflut zu ertrinken. Dicke Walzer stehen den Leitenden zur Seite und werden oft nach ein paar Seiten frustriert zur Seite gelegt, weil die tagliche Fuhrungspraxis nicht so gemanagt werden kann, wie die bunt bedruckten Seiten vorgeben. Entweder werden lebensfremde Th- rien mit vielen Parametern entwickelt, schick in der wissenschaftlichen D- kussion, aber meist untauglich in der Praxis. Oder es wird ein trivialer - zeptkasten vorgestellt, der der vielfaltigen Fuhrungspraxis nicht gerecht wird. Unser Anspruch ist es, mit diesem Buch einen praktischen Beitrag zu leisten, der den Leitenden die tagliche Fuhrungsarbeit erleichtert. Dabei stehen drei Themenfelder in Vordergrund: Motivieren Delegieren Kritisieren Fuhrungskrafte aller Ebenen werden zunehmend starker gefordert und - lastet. Sie brauchen solide Fahigkeiten in diesen drei Bereichen. Die Erw- tungen, die an die Fuhrungskrafte gestellt werden, sind hoch: Sich andernde Marktbedingungen losen erheblichen Gestaltungsdruck aus. Uberall wird verandert, Plane sind oft schon veraltet, bevor sie realisiert werden. Die Halbwertzeit des Wissens sinkt und damit auch die Halbwertzeit der Erf- rungen und Traditionen, die in der Vergangenheit Erfolge sicherstellten.
Die Autorin stellt Grundlagen fur entscheidungs- und produktionstheoretisch fundierte Performancemessungen im Hochschulbereich bereit. Daruber hinaus leistet sie mit Bezug auf das CHE-Forschungsranking BWL 2005 einen empirischen Beitrag zur Messung der Forschungsperformance betriebswirtschaftlicher Fachbereiche.
Warum scheitern viele Unternehmen, die auf westlichen Markten erfolgreich sind, in Fernost? Die Culture-Competence-Spezialistin Hanne Seelmann-Holzmann schildert zunachst anschaulich, wie Missverstandnisse entstehen, und vermittelt Losungen unter Berucksichtigung der neuesten Erkenntnisse aus kulturvergleichender Psychologie und Gehirnforschung. Sie beschreibt Schritte fur eine erfolgreiche Verankerung von Cultural Intelligence im Unternehmen mit Hilfe eines Fitness-Checks, der alle Funktionen betrifft - von der Beschaffung bis zur Unternehmenskultur. Eine nutzliche Lekture - gut zu lesen, anschaulich, fundiert und praxisorientiert.
Norbert Koubek untersucht in den Beitragen aus vier Jahrzehnten (1970 - 2010) neben einzel- und gesamtwirtschaftlichen Themen auch Fragestellungen aus angrenzenden Wissenschaften, wobei die Kategorien Arbeit und okonomische Rationalitat im Mittelpunkt stehen.
Supply Chain Scheduling erfahrt in Literatur und Unternehmenspraxis eine zunehmende Aufmerksamkeit. Der Autor arbeitet die Losung und Modellierung eines unternehmensubergreifendes Ablaufplanungsproblems heraus, um das Kostensenkungspotenzial der Kooperation auf der operativen Ebene der gemeinsamen Maschinenbelegungs- und Transportplanung zu quantifizieren.
GELEITWORT Die Begriffe Management auf Zeit oder Interim Management stehen fur ein Phanomen, das in Deutschland zunehmend an Beachtung gewinnt. Hinweise darauf sind nicht nur ein steigendes Marktvolumen, sondern auch die Herausbildung sichtbarer Marktstrukturen wie beispielsweise die Grundung von Zusammenschl- sen und Verbanden. Dennoch ist der deutsche Markt im Vergleich zu anderen europaischen Markten, z.B. den Niederlanden, noch relativ wenig entwickelt. Obgleich viele Unternehmen, u.a. durch Krisensituationen, Druck zu Veranderungen ausgesetzt sind, ist Management auf Zeit als Gestaltungsmittel organisationalen Wandels hier noch wenig etabliert. Diese Entwicklungsdefizite dienen dem Verfasser der vorliegenden Arbeit als Ausgangspunkt, weitere Entwicklungspotentiale im Sinne einer Professionalisierung"e; auszuloten. Zentrales inhaltliches Merkmal von Management auf Zeit ist die Ausubung einer Managementaufgabe fur eine begrenzte Zeitspanne durch Externe. Konzeptionell wird Management auf Zeit, wie Unternehmens-, Rechtsberatung, Wirtschaftsprufung u.a., in der vorliegenden Arbeit als spezifische Auspragung einer sogenannten professionellen Dienstleistung betrachtet. Dieser Zugang fokussiert Wissen, Beziehungskompetenz und Reputation als wesentliche Ressourcen im Rahmen der individuellen Leistungserbringung. Der Verfasser identifiziert im Rahmen seiner Arbeit strategische Ansatzpunkte zur Professionalisierung. Dabei erweist sich der Begriff der Professionalisierung in seiner Verwendung in unterschiedlichen Kontexten als auerordentlich vielschichtig.
Franca Piazza untersucht auf Basis der Entscheidungstheorie das Einsatzpotenzial von Data Mining im Personalmanagement. Sie zeigt, welche personalwirtschaftlichen Entscheidungen unterstutzt werden konnen, worin der Beitrag zur personalwirtschaftlichen Entscheidungsunterstutzung besteht und wie dieser zu bewerten ist.
Stefan Mayr entwickelt ein Rahmenkonzept fur eine ethisch legitimierte Unternehmenssanierung, ausgehend von der Stakeholdertheorie als Konzept der Verantwortungsethik. Im empirischen Teil evaluiert der Autor das theoretische Rahmenkonzept, berprft die aufgestellten Thesen und leitet Handlungsempfehlungen fr alle Sanierungsbeteiligten ab.
Sven F. Crone bietet eine fundierte Analyse der Grundlagen zur Prognose, Disposition und der Verfahrensklasse der Neuronalen Netze, und zeigt an Beispielen neue Wege zu ihrer Anwendung auf.
Die Ausgestaltung der Manager-Controller-Beziehung steht auf Grund ihrer hohen Bedeutung fur das Controlling im Mittelpunkt der Untersuchung von Daniel Schreiber.
Andrea Geile analysiert die Erwartungen der Einkaufer an die Kommunikation in unterschiedlichen Kontexten sowie die Einflussgroen des Kommunikationsverhaltens der Verkaufer und formuliert Empfehlungen zur Optimierung der Face-to-Face Kommunikation zwischen Einkaufern und Verkaufern.
Angesichts der fortschreitenden Globalisierung stellt sich die Frage nach dem Verlauf und der Gestaltung von Internationalisierungsprozessen. Christoph Lutke Schelhowe untersucht zwei entscheidende unternehmensinterne Einflussfaktoren.
Umfassend und kompetent vermittelt dieses Standardwerk den State-of-the-Art der Konzernrechnungslegung. Die neunte Auflage wurde komplett uberarbeitet und den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen (BilMoG, IFRS 3, IAS 27) angepasst, ohne die bewahrte Grundstruktur zu verandern."e;Konzernabschlsse"e; kommentiert die aktuellen Vorschriften des HGB, unter Beachtung der Standards des Deutschen Standardisierungsrats (DSR), und vergleicht sie mit davon abweichenden Regelungen des IASB. Die Autoren bercksichtigen alle zentralen Themen der Konzernrechnungslegung, gehen auf strittige Fragen ein und bieten Lsungen an. Anhand zahlreicher Beispiele wird die komplexe Materie anschaulich erklrt. Erfahrungen aus deutschen Unternehmen bieten konkrete Hilfe fr die Praxis.
Nach wie vor wird die Bedeutung von Markenfuhrung in vielen Unternehmen unterschatzt. Peter Vest und Detlef Schmidt, erfahrene Praktiker aus verantwortlichen Positionen der Energiewirtschaft und der Automobilindustrie, pladieren dafur, Markenfuhrung als grundlegende Fuhrungsfunktion zu verstehen. Die Autoren stellen das Markenmanagement der Strommarken EnBW und Yello der Markenfuhrung von Audi als Premiummarke im Automobilmarkt gegenuber. Der Leser erhalt vielfaltige Einsichten in die strategische Planung und operative Umsetzung der Markenfuhrung dreier erfolgreicher Unternehmen.
Geleitwort Wissen wird im globalisierten Wettbewerb zunehmend zu einer strategischen Ressource. Es ermoglicht Unternehmen, sich nachhaltig von Konkurrenten zu differenzieren und eine eigene strategische Nische zu erobern. Vor diesem Hintergrund ist die gezielte globale Verteilung von Wissen innerhalb der Unternehmen unerlasslich, da nur so ein Wettbewerbsvorteil auf allen internationalen Markten realisiert werden kann. Sie ist Grundvoraussetzung, um das Investment in die Entwicklung von Wissen schnellstmoglich zu amortisieren. Ein zentrales Instrument des internationalen Wissenstransfers ist die Auslandsentsendung von Mitarbeitern. Deutsche Unternehmen greifen auf diese Moglichkeit des Wissenstransfers vor allem dann zuruck, wenn es um den Transfer von implizitem Wissen geht. Die Autorin der vorliegenden Studie, Carolin Eckert, hat den Wissenstransfer im Auslan- entsendungsprozess genauer untersucht und festgestellt, dass der Wissenstransfer mittels Expatriates noch vergleichsweise wenig koordiniert und daher wenig effektiv und effizient erfolgt. Die besondere Problematik besteht darin, dass die Auslandsentsendung zu den kost- intensivsten Transfermechanismen uberhaupt gehort. Ziel der Studie ist es, Ansatzpunkte fur eine Verbesserung des Wissenstransfers aufzuzeigen. Folgerichtig steht die Identifikation der Einflussfaktoren auf den Wissenstransfer, der durch die Expatriates geleitet wird, im Mitt- punkt des Interesses. Der Wissenstransfer wird dabei phasenspezifisch wahrend und nach der Entsendung untersucht, desweiteren anhand der Transferrichtung zwischen Expatriate, Stammhaus und Auslandseinheit. Diese Vorgehensweise ermoglicht es der Autorin, die einzelnen Einflussfaktoren in differenzierter Weise empirisch zu prufen und daruber hinaus erste Ansatze fur deren praktische Gestaltung abzuleiten. Die Ergebnisse bieten den Unt- nehmen praktikable Moglichkeiten, um den Wissenstransfer durch Expatriates besser zu gestalten.
Mit Erkenntnissen der Evolutionsbiologie die "e;weichen"e; Verhaltensfaktoren wie Sympathie, personliches Kennen und gegenseitiges Vertrauen mit den "e;harten"e; sozialen Regeln des Handelns erfolgbringend verschranken.
Werner Schroder skizziert die Ausgestaltung des komplexen Instandhaltungsmanagements. Er entwickelt ein Bewertungsmodell, welches die Instandhaltung in einer integrierten Sichtweise umfassend abbildet.
Aufbauend auf ressourcenbasierten und sozialwissenschaftlichen Ansatzen untersucht Frank Danzinger die Kundeninteraktionskompetenz in Industriegutermarkten. Diese resultiert aus dem Zusammenspiel der strategischen Ausrichtungen Interaktions- und Lernorientierung.
Marc Opitz entwickelt ein allgemeingultiges Konzept, mit dem organisatorische Strukturen fur die Dienstleistungsinnovation gestaltet werden konnen. Die verschiedenen Aufgaben der Dienstleistungsinnovation werden uber Rollen beschrieben und in einen konsistenten Zusammenhang gebracht.
Die Welt wird vorwarts gelebt, und ruckwarts erklart."e; Soren Kierkegaard (1813 - 1855) Unser abendlandisches Weltbild pragt unsere Vorstellung davon, dass Entscheidungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft im Wesentlichen auf einer rationalen und ana- tischen Grundlage getroffen werden. Obwohl sowohl unsere Alltagserfahrung als auch Erkenntnisse der psychologischen Wissenschaften zeigen, dass Emotionen, Erfahr- gen und Intuitionen oft eine entscheidende Rolle spielen, wird in der Wirtschaft und in der Fuhrungslehre an der Vorstellung des rationalen homo oeconomicus"e; festgeh- ten. Wider besseres Wissen und gegen unser Bauchgefuhl"e; glauben wir, dass insbesondere Fuhrungskrafte in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Institutionen wohl abgewogene und rationale Entscheidungen treffen. Lediglich in Krisen und manchmal anlasslich von Skandalen drangt sich unsere E- sicht in den Vordergrund, dass Fuhrungshandeln und Entscheidungen von Fuhrun- kraften durchaus nicht nur einer rationalen, wohl abgewogenen Analyse folgen. Allzu oft werden solche Phanomene jedoch als irrational"e;, zu emotional"e; oder fehlerhaft"e; bezeichnet. Denn unsere Gesellschaft, und mehr noch unsere Wirtschaft mit ihren Entscheidern"e;, hangt scheinbar unverruckbar dem Heldenmodell des Managers und 1 Wirtschaftsfuhrers nach (Doppler 2009) , der die notwendigen Entscheidungen schnell und konsequent zum richtigen Zeitpunkt durchsetzt. Ist das wirklich das Modell erfolgreicher Manager; ein Bild von Fuhrung, dem wir, trotz aller Enttauschungen, nacheifern sollten? Marc Schmidt stellt in dem vorliegenden Buch dieses positive Vorurteil"e; in Frage. Menschen konnen nicht ausschlielich rational entscheiden und tun dies auch in F- rungssituationen nicht, so seine Schlussfolgerung aus neurowissenschaftlichen, psy-
Matthias Mohr geht der Frage nach, wie erfolgreich Unternehmen mit ihren Qualifizierungsstrategien sind. Der Autor erhebt dazu Daten von 220 Unternehmen verschiedenster Branchen und Groenordnungen sowie von uber 17.000 Anwendern.
In der Managementforschung wird von verschiedenen Autoren die These vertreten, dass die Kommunikation zu den wichtigsten Tatigkeiten einer Fuhrungskraft gehort. Es wird geschatzt, dass 60 bis 80% der Aktivitaten von Fuhrungspersonen der Kommunikation zuzuordnen sind. In Folge der neuen technologischen Entwicklungen stehen den Managern bedeutende Mogli- keiten zur Intensivierung und Ausdehnung ihrer Kommunikationsprozesse zur Verfugung. Die Frage wird sein, ob dieses technologische Potenzial in angem- sener Form ausgeschopft und vor allem, ob die neuen Medien zur Erreichung der Zielsetzungen fur die Interne Unternehmenskommunikation effektiv und effizient genutzt werden konnen. Angesichts der generellen Bedeutung der Internen Unternehmenskommunikation im Fuhrungsalltag und mit Blick auf die rasanten technologischen Innovationen erstaunt es, dass der Forschun- stand in dieser Thematik noch sehr begrenzt ist. So gibt es zwar allgemeine Erkenntnisse aus der Kommunikationswissenschaft, die jedoch nicht immer auf das spezifische Untersuchungsanliegen innerhalb des Fuhrungsprozesses zugeschnitten sind. Recht schwach ist die empirische Fundierung im gekennzeichneten Untersuchungskontext. So existiert im deutschsprachigen Raum bisher keine breit angelegte Untersuchung, welche die Moglichkeiten der neuen Medien, insbesondere der Bewegten Bilder, in der Internen Unt- nehmenskommunikation sowohl aus der Sicht der Kommunikatoren als auch aus der Perspektive der Mitarbeitenden systematisch analysiert. Es handelt sich demnach um einen Untersuchungsgegenstand von hoher Prax- relevanz. Eine offensichtliche Forschungslucke ist noch zu schliessen. Dabei wird in einem ersten Schritt versucht, das empirische Feld zu explorieren und ein besseres Verstandnis der Zusammenhange zu erlangen. Insofern ist es sehr begrussenswert, dass Frau Dr.
Wir leben in spannenden und herausfordernden Zeiten. Zum ersten Mal in der Weltgeschichte entsteht fur die hoch entwickelten westlichen Volkswirtschaften eine bedeutende Konkurrenz aus gleich mehreren Schwellenlandern. Auch diese produzieren mittlerweile auf hohem Qualitatsniveau. Allerdings konnen sie wohl noch einige Zeit das Lohngefalle nutzen und ihre Waren zu deutlich niedrigeren Preisen anbieten. Es versteht sich von selbst, dass es in dieser Situation nicht a- reichen kann, den zumeist asiatischen Herstellern wettbewerblich allein auf der Ebene der Produkte zu begegnen und, angesichts des bedeutend hoheren Kosten- veaus in Europa, schon gar nicht auf der des Preises. Wenn die europaischen Unter- 1 nehmen von ihren Bezugsgruppen weiterhin vorgezogen werden wollen, mussen sie fur eine starke und deutlich vorteilhafte, mit dem Versprechen hohen Kund- nutzens aufgeladene Wahrnehmbarkeit ihrer selbst und ihrer Leistungen weit uber 2 den eigentlichen Produktbereich hinaus sorgen. All dies in einer Zeit, in der das 3 Qualitatsniveau konkurrierender Erzeugnisse immer vergleichbarer und Produkte 4 zunehmend austauschbar werden - und uberdies technisch immer leichter kopier- 5 bar. Dabei konnen - und mussen - die Unternehmen sich der Methoden und Mittel des Marketings und des Brandings bedienen. Zusatzlich mussen sie einen opti- len Schutz der Gegenstande und Inhalte der Wahrnehmung durch die Bezugsgr- pen anstreben, um die nachhaltige Absicherung der Wahrnehmungsprozesse und Absatzchancen zu gewahrleisten. Diesen Schutz zu bewirken ist die Aufgabe des Managements der Kennzeichen (Marken), Patente, Geschmackmuster etc. des - ternehmens, kurz seines geistigen Eigentums (englisch: Intellectual Property, - gekurzt IP).
Die Autorin entwickelt eine sachverhaltsubergreifende und sachgerechte Systematik, die eine konsistente Bilanzierung ermoglicht. Im Fokus stehen Sachverhalte, bei denen formalrechtliches Eigentum und wirtschaftlicher Gehalt auseinanderfallen. Die derzeitigen Bilanzierungslosungen dafur werden anhand einer einheitlich definierten Risiken-Chancen-Struktur analysiert und kritisch gewurdigt. Dabei werden auch bestehende Inkonsistenzen detailliert aufgezeigt. Die abschlieende vergleichende Analyse mundet in einem aggregierten Losungskonzept.
Einleitung Nach Presseberichten haben die Fehlzeiten 2006 mit 3,5 % einen historischen Tiefstand - reicht. Da niemand so genau wei, wie dieser Wert errechnet wird - was sind die Konsequ- zen fur Unternehmen? Fur diejenigen, die eine ahnliche Jahresabschlusszahl haben, gilt es, diesen niedrigen Wert auf Dauer zu behalten. Fur die Unternehmen, die uber diesem Wert liegen, entsteht ein Handlungs- und Kostendruck in Richtung dieses Wertes durch die Rea- sierung geeigneter Manahmen - z. B. in einem Projekt betriebliches Gesundheitsmana- ment. Dieses Buch gibt einen Uberblick uber Instrumente zur (dauerhaften) Reduzierung der Fe- zeiten. Bei der Darstellung der Instrumente haben wir Vollstandigkeit angestrebt. Damit hebt sich dieses Buch von anderen, insbesondere von weitgehend einseitigen Buchern zur Fehlz- tenreduzierung, ab. Mit dem Anspruch auf Vollstandigkeit ist nicht gemeint, dass jedes Instrument detailliert dargestellt wird. Zu wichtigen Einzelaspekten wird jeweils auf die vorhandene Literatur hingewiesen. Uns geht es vor allem um einen Uberblick uber wichtige Instrumente und um deren Eignung zur Verbesserung der Anwesenheit der Mitarbeiter. Das Thema Abwesenheitsreduzierung"e; hat Dauerkonjunktur - sei es aus wirtschaftlichen oder aus sozialen Grunden. Eine der wichtigsten okonomischen Fragen am Anfang dieses Jahrtausend lautet: Gelingt es der Gesellschaft Bundesrepublik Deutschland, sich auf die Herausforderungen der Globalisierung einzustellen? Die Internationalisierung der Finanz-, Geld- und Warenmarkte ist zu der entscheidenden Rahmenbedingung geworden. Es gibt keine singularen Entwicklungen, keine Inseln und Naturschutzparks mehr.
Torben Hugens nimmt erstmals eine qualitative Betrachtung der moglichen Ursache-Wirkungsbeziehungen zwischen strategischen Zielen einer Balanced Scorecard vor. Auf der Basis einer beispielhaften qualitativen Simulation einer Menge von Ursache-Wirkungsbeziehungen fur ein fiktives Unternehmen konnen nun Aussagen daruber getroffen werden, wie sich ein Unternehmen unter den gegebenen Annahmen entwickeln konnte.
Die schonste Verwaltungsebene ist wohl die der Kommune. Das Ergebnis der Anstrengungen, die eine Kommune unternimmt, ist haufig direkt sichtbar zu erkennen: saubere Straen, neue Wohnviertel, soziale Einrichtungen und Nachbarschaftszentren. Die Kommune zeichnet sich also durch Burgernahe aus. Unzahlige hoch motivierte Amtstrager und Beamte engagieren sich Tag fur Tag fur die offentliche Sache. Die kommunale Verwaltung ist die Verwaltun- ebene, fur die ich in den vergangenen Jahren eine groe Bewunderung entwickelt habe. Gleichzeitig spure ich bei mir selbst immer eine gewisse Unzufriedenheit angesichts der Leistungsfahigkeit von Kommunen. Trotz der Burgernahe der kommunalen Verwaltung - lingt es den Kommunen nicht, die Herzen der Burger fur sich einzunehmen. Das Interesse der Burger fur die Kommunalpolitik war in den vergangenen Jahrzehnten stark rucklaufig. B- ger sehen in der Kommune - nicht immer zu Recht - eine ineffiziente und ineffektive Orga- sation. Am meisten Sorgen bereitet mir die Tatsache, dass Anderungen innerhalb der Orga- sation von Kommunen nur selten zu sichtbaren Ergebnissen fuhren. Ohne eine nennenswerte Erkenntnis der Leistungssteigerung werden teuere und umfangreiche Veranderungsprozesse in Gang gesetzt, die vor allem fur eines hervorrufen: interne Unruhe.
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